Einführung

Übergeordnete Ziele

Identifikation mit der Schule

Umgang mit anderen und Sachen

Unterrichtsorganisation

Leistungserziehung

Übergang vom Kindergarten

Betreuung

Ritualisierung

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht beginnt für Schüler und Lehrer möglichst pünktlich. Die Kinder warten im Normalfall auf dem Schulhof, um mit der Lehrerin oder dem Lehrer in den Klassenraum zu gehen. Der Unterricht wird nicht ohne zwingenden Grund vorzeitig beendet.

Es gibt keine Stundenplanänderungen, wenn sie nicht spätestens einen Tag vorher in der Schule angekündigt worden sind.

Im Klassenraum sollen die Kinder sich wohl fühlen können. Deshalb werden die Räume in einem angenehmen Zustand gehalten. Schülerarbeiten, die ausgestellt werden, sorgen dafür, dass Kinder einen Raum als ihren Raum betrachten.

Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben wird der Unterricht an der Astrid-Lindgren-Schule individuell gestaltet, weil Lehrer, die ihre Persönlichkeit berücksichtigt finden und einbringen können, effektiver arbeiten können.

Unterricht muss auch in der Schule nicht zwangsläufig im Klassenraum stattfinden. Arbeitsplätze für Schüler in den Foyers können zum Beispiel genutzt werden. Die Flure sollen nicht nur Verbindungen zu den Klassenräumen sein, sondern stellen auch Ausstellungsräume für Schülerarbeiten dar.

Jeder Unterricht sollte Förderunterricht sein, nicht nur die dafür in der Stundentafel ausgewiesenen Stunden. Innere Differenzierung hilft den Kindern, nach ihren Möglichkeiten gefordert und gefördert zu werden.

Die Kinder lernen nicht nur im Klassenraum. Manchmal wandern Klassen im Umkreis der Schule und finden Quellen und Bäche, lernen ihre Stadt besser kennen, besteigen die nahe Knappenhalde oder den 110 Meter hohen Gasometer, um einen Überblick über ihren Heimatort zu gewinnen. Mehrere Ausstellungsbesuche zeigen die Vergangenheit Oberhausens und des Ruhrgebiets: Oft besuchen Klassen Ausstellungen im Schloss Oberhausen oder im Gasometer, das Bergwerksmuseum in Bochum oder das Ruhrlandmuseum in Essen.

Die Kinder haben die Gelegenheit, regelmäßig an Schulgottesdiensten teilzunehmen. An jedem Dienstag findet ein katholischer statt, an jedem letzten Dienstag im Monat ein evangelischer.

Die Kinder begegnen hin und wieder fremden Sprachen. Sie lernen zum Beispiel Begrüßungen in anderen Sprachen, Zahlen in Italienisch oder Türkisch oder französische und englische kleine Lieder. Sie haben so hoffentlich weniger Hemmungen, wenn sie später Fremdsprachen sprechen. Die türkischen Kinder erhalten Unterricht in ihrer Muttersprache.

Der Umgang mit Computern gehört zum Schulalltag. Deswegen befinden sich inzwischen auch in allen Klassen PCs, an denen Kinder lernen, arbeiten und spielen können. Die Astrid-Lindgren-Schule verfügt über geeignete Lernsoftware. Die Kinder arbeiten auch mit Computern für die Schulzeitung „Schulspatz“. Im dritten oder vierten Schuljahr nehmen die Klassen an einem Kursus im Sparkassen-Computer-Treff teil.