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Einführung „Die Grundschule als Schule des Kindes … erfüllt Bildungs- und Erziehungsaufgaben nur, wenn sie ihre Schülerinnen und Schüler als Kind ernst nimmt und ihre jeweiligen Lebensbedingungen berücksichtigt. Sie darf für die Kinder nicht allein Unterrichtsstätte, sondern muss zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum sein. In ihr sollen die Kinder sich glücklich und geborgen fühlen und in einer freien und befreienden Atmosphäre lernen können.“ (Richtlinien, S.10) Das Leben an der Astrid-Lindgren-Schule orientiert sich in vielen Bereichen seit langer Zeit an dieser Forderung der Richtlinien, dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich im Unterricht oder außerhalb des Unterrichts abspielt. Als wir das Schulprogramm zusammenstellten, bemühten wir uns darum, uns unser Schulleben bewusst zu machen und einen aktuellen Stand zu beschreiben. Manchmal bemerkten wir, dass Aspekte zu wenig berücksichtigt werden. An diesen Stellen nehmen wir uns vor, besser zu werden. „Das pädagogische Profil einer Grundschule lässt sich in Wort und Bild entwerfen und darstellen: sehr schön, sehr anregend, sehr überzeugend. Entscheidend ist jedoch das Verwirklichte und Gelebte. Darum dürfte für ein Schulprogramm gelten: Weniger kann mehr sein! Wenn sich ein Kollegium für die eigene Arbeit einige Schwerpunkte setzt, diese umzusetzen sich bemüht, so bedeutet das ein Mehr gegenüber umfassenden Schulprogrammen, die lediglich Programm mit nur teilweiser Konkretion bleiben.“(Manfred Pollert in: Die Freiräume nutzen; Flöttmann-Verlag Gütersloh) |