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Am Rhein-Herne-Kanal Der Gasometer In den letzten Jahren wurde der Gasometer das Wahrzeichen von Oberhausen. 1928/29 wurde er gebaut, um Gase zu speichern. 1945 wurde er im Krieg zerstört, aber anschließend in alter Form wieder aufgebaut. Zuletzt nahm er Gase auf, die in der nahe gelegenen Kokerei der Zeche Osterfeld anfielen. Diese wurden für die Stahlwerke zum Erhitzen gebraucht. ![]() Weder Stahlwerke noch Kokerei sind in Oberhausen vorhanden, und damit wurde auch der Gasometer überflüssig. Zunächst sollte er wie die angrenzenden Industrieanlagen abgerissen werden, doch dann siegte der Gedanke, ihn doch stehen zu lassen und umzugestalten. Er wurde renoviert, mit einem Treppenhaus (592 Stufen) und zwei Aufzügen versehen, die Besuchern das Dach als Aussichtsplattform in 117 Metern Höhe öffnen. Man sieht vom Dach nicht nur hervorragend über Oberhausen hinweg, sondern auch bis zum Kraftwerk in Voerde, bis zum Langenberger Sender oder mit Fernglas bis zum Düsseldorfer Fernsehturm. Der Innenraum wurde zu einer gewaltigen Halle mit großartigem Hall, die für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden kann. Außerdem hat der Gasometer seine Daseinsberechtigung als Industriedenkmal, schließlich ist er der größte Gasometer Europas. Der Innenraum mit einem Durchmesser von 68 Metern beherbergte die Ausstellungen „Feuer und Flamme - 200 Jahre Ruhrgebiet“, „ICH, PHOENIX - Künstler stellen aus“, „Ein Traum vom Sehen - Fernsehen in Deutschland“, „Christo und Jeanne-Claude - The Wall - 13.000 Ölfässer“. Im Jahr 2000 folgt eine Ausstellung über die Geschichte des deutschen Fußballs. |
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