Beginn des Gehölzgartens an der Osterfelder Straße
Am Rhein-Herne-Kanal
Der Gehölzgarten Ripshorst


Plan

Um die Wiesen von Haus Ripshorst herum hat der Emscher Landschaftspark eine Gehölzausstellung angelegt. Auf 40 ha wurden 6150 Bäume gepflanzt. In vier Themenbereiche aufgeteilt erfährt der Besucher etwas über den Tertiärwald, die Bruchlandschaft, über Wiederbewaldung und importierte Gehölze.

Im Tertiärwald wachsen Bäume, die aus der Urzeit überlebt haben. Dass es diese Bäume schon vor 60 Millionen Jahren gegeben hat, beweisen Abdrücke in der Braunkohle. Dazu gehören auch Mammutbäume, die 100 Meter hoch werden können. Von dieser Höhe sind die jungen Bäume im Gehölzgarten aber noch weit entfernt.

Gehölzgarten im Frühling

Ein Bruch ist ein feuchtes Waldgebiet, wie man es vor 150 Jahren noch überall entlang der Emscher antreffen konnte. Bei den häufigen Überschwemmungen wurde die Landschaft sehr sumpfig, und dort konnte längst nicht jede Baumart existieren. Entlang der Mündung des Läppkes Mühlenbach findet sich ein Beispiel für diese Bewaldung. Der Mühlenbach ist jetzt noch kanalisiert, wird aber in den nächsten Jahren wieder weitgehend renaturiert.

Die Industrie drängte Wälder zurück, und wenn die Industrie wieder verschwindet, gelangen Bäume zurück in ihre Gebiete. Das ist im Abschnitt Wiederbewaldung dargestellt, hauptsächlich mit den Pioniergehölzen Birke und Weide.

Der vierte Teil besteht aus Gehölzen, die ursprünglich nicht in dieser Region anzutreffen waren. Dazu gehören auch Obstbäume und Beerensträucher.

Vom Frühling bis zum Herbst sind Tafeln angebracht, die die Bereiche erklären.

Gehölzgarten im Frühling