Das Wohnhaus von Haus Ripshorst
Am Rhein-Herne-Kanal
Haus Ripshorst

Ungefähr da, wo der Läppkes Mühlenbach in die Emscher mündet, liegt seit vielen Jahrhunderten der Bauernhof Ripshorst. Vor einigen Jahren kaufte ihn Thyssen, damit man mit den Feldern das Stahlwerk nebenan vielleicht noch vergrößern konnte. Zum Glück für Ripshorst kam Thyssen mit dem bestehenden Gelände aus.

In den neunziger Jahren kaufte der Kommunalverband Ruhr das Gelände auf. Er setzte seine Pläne so um: Das Wohnhaus wurde renoviert, die Scheune in eine Ausstellungshalle umgestaltet, nebenan wurden neue Gebäude errichtet, in die Naturschutzverbände einzogen. Das Land wird heute teilweise als Wiese genutzt, teilweise für den Gehölzgarten.

Wildwiese im Innenraum des GehölzgartensAuf den Wiesen können jetzt wieder wilde Blumen wachsen, und Tiere finden wieder einen neuen Lebensraum, die vorher schon lange hier vertrieben waren.

In der Ausstellung bewundert man als erstes, was man aus einer alten Scheune machen kann. Mit unterschiedlichen Bildschauen, mit großen beweglichen Tafeln und Modellen wird man darüber aufgeklärt, wie der Emscher Landschaftspark daran arbeitet, die Flächen, die die Industrie zurücklässt, weil sie sie nicht mehr braucht, sinnvoll für Menschen und Tiere zu nutzen.

Die ehemalige Scheune, jetzt AusstellungIn der Halle kann man sich außerdem beim freundlichen Personal weiter informieren. Es gibt viel Informationsmaterial, und man kann sich hervorragende Fahrräder ziemlich günstig ausleihen. Mit denen kann man die Emscher Park Radwege, aber natürlich auch andere Wege weiter erkunden.



Haus Ripshorst am Abend von der KanalseiteWenn es dunkel wird, sieht man von Weitem die blaue Beleuchtung von Haus Ripshorst.