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Unsere Schule ist stolz darauf, Astrid Lindgrens Namen zu tragen. Eine Erziehung zu Toleranz, Fairness, Verständnis, Verantwortung und Mut muss auch immer unser Ziel sein. Jeder an unserer Schule soll bereit sein, sozial und tolerant zu handeln und sich für andere einzusetzen. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten treten überall auf. Jeder muss sich bemühen, solche Situationen angemessen und gewaltfrei zu bewältigen. Jeder soll sich mit der Lernumgebung der Astrid-Lindgren-Schule identifizieren und mit ihr verantwortungsvoll und pfleglich umgehen. Im Unterricht herrscht ein vertrauensvoller Umgangston aller Beteiligten. Jeder Unterricht ist zugleich auch sprachliche Förderung. Der Unterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine grundlegende Allgemeinbildung. Dabei wird Wert darauf gelegt zu vermitteln, wofür sie das Gelernte anwenden können. Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Mitschüler würdigen und belohnen gute Leistungen. Dazu werden die Anforderungen entsprechend der Begabung der Schülerinnen und Schüler differenziert. So erhalten auch schwächere Schülerinnen und Schüler Anerkennung. Schülerinnen und Schüler werden befähigt und motiviert, selbständig und kooperativ zu arbeiten. aus dem Schulprogramm, übergeordnete Ziele |
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Am ersten Schultag werden die Anfänger mit kleinen Darbietungen von größeren Kindern begrüßt. Wenn die Kleinen erstmals im Klassenraum verschwinden, bewirten die Eltern aus dem zweiten Schuljahr die ungeduldig wartenden Eltern und lenken sie ab. Dieser Brauch wird jedes Jahr weitergegeben. Alle Kinder beginnen ihren Lese- und Schreiblehrgang einheitlich in Druckschrift. Dabei setzen die Lehrerinnen und Lehrer unterschiedliche Methoden ein. Gegen Ende des ersten Schuljahrs beginnen die Kinder, in Vereinfachter Ausgangsschrift zu schreiben. Weil Oberhausen ziemlich flach ist, fahren die Kinder ziemlich viel Fahrrad. Im Unterricht erscheint darum auch häufig Verkehrsunterricht zum Radfahren. Im dritten und vierten Schuljahr können Lehrer auch die Polizei mit Übungen einbeziehen. Weil die Polizei die Jugendverkehrsschule nicht mehr hat und auch sonst ihr Angebot gekürzt hat, ist diese Möglichkeit recht uninteressant geworden. Wenn Grundschulkinder in der Schule sind, können sich ihre Eltern darauf verlassen, dass sie betreut werden. Sollte einmal eine Lehrerin erkranken, bleiben die Kinder so lange in der Schule, wie es auf dem Stundenplan steht. Sofort wird in einem solchen Fall ein Vertretungsplan erstellt. Die Eltern können also während der Schulzeit ihrer Kinder ruhig etwas unternehmen. Die Kinder begegnen hin und wieder fremden Sprachen. Sie lernen zum Beispiel Begrüßungen in anderen Sprachen, Zahlen in Italienisch oder Türkisch oder französische und englische kleine Lieder. Sie haben so vielleicht weniger Hemmungen, wenn sie später Fremdsprachen sprechen. Im dritten und vierten Schuljahr haben sie natürlich wie alle Kinder in Nordrhein-Westfalen Englischunterricht. Die türkischen Kinder erhalten Unterricht in ihrer Muttersprache. Im dritten oder vierten Schuljahr nehmen die Klassen an einem Kursus im Sparkassen-Computer-Treff teil. Die ALS hat eine enge Verbindung zu dieser Einrichtung, weil Herr Platte nicht nur an der ALS, sondern auch dort unterrichtet. Die Kinder lernen nicht nur im Klassenraum. Manchmal wandern Klassen im Umkreis der Schule und finden Quellen und Bäche, lernen ihre Stadt besser kennen, besteigen die nahe Halde oder den 110 Meter hohen Gasometer. Mehrere Ausstellungsbesuche zeigen die Vergangenheit Oberhausens und des Ruhrgebiets: Oft besuchen Klassen Ausstellungen im Schloss Oberhausen oder im Gasometer, das Bergwerksmuseum in Bochum oder das Ruhrlandmuseum in Essen. Am Freitag vor Pfingsten gibt es jedes Jahr das Sportfest. Es werden nicht nur die Bundesjugendspiele durchgeführt, sondern es werden gleichzeitig die Übungen für das Sportabzeichen geleistet. An der Veranstaltung nehmen viele Helfer und Fans teil. Mindestens einmal fahren die ALS-Kinder während ihrer Grundschulzeit ins Schullandheim. Bevorzugte Ziel sind die Jugendherbergen in Bergneustadt (Bergisches Land) und Hinsbeck (Niederrhein) und das Schullandheim in Wiesemscheid (Eifel). Immer am letzten Freitag im Schuljahr unternimmt die gesamte ALS einen Ausflug in eine Nachbarstadt: Mal geht es nach Dinslaken, mal nach Duisburg, mal nach Essen und mal nach Mülheim. Feiern finden auch statt. Alle zwei Jahre veranstaltet die Astrid-Lindgren-Schule ein Sommerfest. In jedem Jahr gibt es einen Martinszug und Adventsfeiern. Im Karneval haben die Kinder am Rosenmontag frei. Ein trauriges Fest ist jedes Jahr das Abschlussfest des vierten Schuljahrs, auch wenn es ziemlich fröhlich gefeiert wird. Meist verlassen die Kinder ihre Schule nicht gern, und auch die Lehrerinnen und Lehrer sind etwas traurig. |
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| Letzte Überarbeitung am 27.08.2004/Peter Oberem | |